Qualitätsmerkmale

Die allgemeinen Qualitätsmerkmale unserer Beratungsgesellschaft sind über die Startseite zugänglich. Für das schulische Fortbildungssystem gelten zusätzliche, da dieser Bereich in starken Maße staatlich dominiert ist. In vielen Reformprojekten wie z.B. “Selbstständige Schule” oder “Eigenverantwortliche Schule” erhielten die Schulen mehr Freiheiten, über eigene Budgets frei zu entscheiden, wie sie ihre Entwicklung durch Schulungen, Beratungen und Coachings selbst gestalten. Hierzu wurden verstärkt auch externe Anbieter von Beratungs- und Fortbildungsleistungen in die Schul-, Unterrichts- und Qualitätsentwicklung einbezogen.

In einigen Bundesländern werden staatliche Agenturen und Institute des Schulwesens wieder errichtet und mit umfangreichen Personalausstattungen versehen. Auch die Fortbildungsangebote von Hochschulen sind für Entwicklungsprozesse vor Ort nicht unbedingt hilfreich, weil die Begleitung von schulindividuellen Prozessen nicht zu deren Aufgabenverständnis zählt. Daher stellen wir die Leistungen von dyrda+partner in Abgrenzung zum staatlichen System ausführlich dar.

Wir sind als unabhängige Berater und Trainer im Schulbereich seit über 20 Jahren in 10 Bundesländern vertreten. Die Breite des Angebotsspektrums resultiert aus der über 2 Jahrzehnte währenden Praxis und einer strikten Evaluation und Qualitätsentwicklung der eigenen Dienstleistungen.

Weiterhin schätzen innovative Schulen den Blick von außen, weil es ihnen hilft die eigene Arbeit selbstkritisch zu betrachten und – wenn nötig – zu verbessern. Dies ist eine Erfahrung, die bei Unternehmen und Verwaltungen – den anderen Geschäftsbereichen unserer Beratungsgesellschaft – schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird.

Weiterhin sind wir in der Zusammenarbeit mit Schulen zu der Erkenntnis gekommen, das ein reines Fortbildungsangebot bei weitem nicht reicht, um wirksame und nachhaltige Schulentwicklung betreiben zu können. Daher bündeln unsere schulischen Dienstleistungen die Qualifizierungen und Fortbildungen mit Beratungsleistungen und Coachings, um Wirksamkeit und Nachhaltigkeit zu erzielen. Eine individuelle Fortbildung führt bestenfalls zur persönlichen Weiterentwicklung Einzelner, aber nicht zu einem institutionellen Verbesserungsprozess. Vier Faktoren sind zu berücksichtigen , die eine nachhaltige und langfristig belastbare, aber auch ressourcenschonende Schulentwicklung begünstigen:


  • Systematik der Vorgehensweise

    Anders als es sich Gesetze, Erlasse oder Richt linien vorstellen, ist Schulentwicklung ein langfristiger und komplexer Prozess. Viele Schulen scheitern in ihren Bemühungen, weil die Vorgehensweise bei neuen Gesetzen oder Erlassen “nicht mitgeliefert” wird, oder den Verfassern selbst nicht klar ist. Jede Schule braucht also eine Art Masterplan, wie Veränderungs- oder Qualitätsziele tatsächlich auch mit System erreicht werden können. Dies ist in den meisten klassischen Fortbildungsangeboten nicht “eingewebt”.

  • Teamentwicklung

    Die meisten schulischen Entwicklungserfordernisse sind nicht mehr individuell lösbar (z.B. Inklusion). Auch sind die meisten der schulischen Gremien nicht in der Lage Entwicklungsprozesse zu gestalten, sondern in der Regel nur Beschlüsse zu fassen. Daher wird ein nachhaltiger Entwicklungsprozess immer wieder die Frage nach Arbeitsstrukturen stellen müssen. Diese werden durch arbeitsfähige Teamstrukturen abzusichern sein. Je nach Thema und Bedingungen der Schule sind diese sehr schulspezifisch. Dies bedarf der Hilfe zur Teambildung und der Unterstützung vor Ort. Daher müssen Fortbildungen verknüpft werden mit Teamprozessen, was in der Regel ebenfalls nicht im Fortbildungswesen vorgesehen ist.

  • Schrittweise vorgehen

    Nicht nur in großen schulischen Systemen ab 20-30 Lehrkräften, sondern bereits in kleinen Schulen mit 8 bis 20 Lehrkräften empfiehlt sich ein sukzessives Vorgehen, weil nicht nur die Arbeitsbelastung sondern auch die unterschiedliche Betroffenheit einzelner Teams im Vorgehen zu berücksichtigen ist. Dies gilt für eine Grundschule, die z.B. ein Ganztagskonzept einführt, ähnlich wie für eine berufsbildende Schule, die zunächst in einigen Bildungsgängen ein neues System des selbstgesteuerten Lernens (SeL) realisieren möchte. Ausgehend von einer Gestaltungsvorstellung für die gesamte Schule wird in einzelnen Schritten ein Veränderungsprozess geplant und umgesetzt. Nachhaltige Unterstützung erhalten Schulen nur durch eine Kombination von Schulung, Beratung und Coaching.

  • Steuerung der Entwicklung

    Aus den vorausgehenden Merkmalen für nachhaltige Schulentwicklungsprozesse ist zwingend abzuleiten, das derartige Entwicklungsprozesse nicht “im Selbstlauf” sondern nur organisiert und gesteuert erfolgen sollten, wenn sie wirksam und nachhaltig verlaufen sollen. Hierzu bedarf es nicht nur einer klaren Positionierung der Schulleitung, sondern auch einer verbindlichen Einbindung des Kollegiums über eine Steuergruppe, die den Rahmen der Entwicklung definiert, Verbindlichkeit herstellt und ihr Mandat auf Zeit auf der Basis klarer Zielvorgaben realisiert. Das Mandat ist kein allgemeines Steuerungsmandat, wie es qua Amt Schulleitungen haben, sondern ein auf die Realisierung genau der zeitlich und sachlich bestimmten Ziele.

    Teilnehmerbefragung

    Im klassischen Fortbildungswesen, vor allem durch rein punktuelle Veranstaltungen, können Qualitätsprozesse nicht wirksam begleitet werden. Fortbildungen können eine Initialwirkung haben, müssen sich aber in Prozesse einbetten und durch Beratung und Coaching begleitet werden. Befragungen von Schulen, die lieber dyrda+partner als unabhängigen Fortbildungsanbieter vorziehen, haben folgende Ergebnisse erbracht:


    • Passgenauigkeit der Inhalte auf die schulische Ausgangslage

      Das Angebot ist nicht standardisiert. Es reagiert im Einsatz und in der Auswahl von Methoden auf die schulspezifische Ausgangslage und den schulspezifischen Bedarf und Stand der Entwicklung.

    • Ergebnisorientierung

      Es kommt nicht darauf an, dass Schulen ein Angebot wahrnehmen für eine Fortbildung. Es kommt darauf an, dass Schulen über ein Angebot den nächsten qualitativen Sprung zu einem neuen Ergebnis ihres Handelns finden.

    • Kontinuität nach Zeitplan der Schule

      dyrda+partner begleiten Schulen in der Kontinuität der schulischen Umsetzungsplanung und Geschwindigkeit. Trainer/innen sind flexibel für Training/Beratung/Coaching abrufbar und helfen gerade dann, wenn es Spannungen gibt oder der Prozess ins Stocken gerät. dyrda+partner garantiert eine Leistung im Prozess und darüber hinaus – auch in personeller Kontinuität.

    • Trainerpersönlichkeit als Vorbild

      Die Professionalität der Trainer/innen ist ein Vorbild für das eigene Handeln der Teilnehmenden und im Leadership. Die Trainer/innen werden inhaltsbegleitend auf Hand und Herz geprüft, wie sie in ihrer Moderation z.B. bei Fragen reagieren. En passant gibt es viel Abzugucken!

    • Ganzheitliche Betrachtung
      dyrda+partner verbinden das Detail einer schulischen Aufgabe mit der Gesamtentwicklung innerhalb der Schule und der Region bis hin zu bildungspolitischen Entwicklungen. Dieser ganzheitliche Blick öffnet Ressourcen der Sinngebung und Motivation für die Beteiligten.

    • Externer Blick
      dyrda+partner sind vernetzt in 10 Bundesländern und allen Schulformen. dyrda+partner arbeiten mit Schulen, Regionen und Akteuren der Zivilgesellschaft. Der externe Blick öffnet eine Vielzahl von Handlungsoptionen: „Es geht!“, und misst Haltungen und Einstellungen aus einer Gesamtperspektive.

News

Preisträger seit 2006
Seit fast 25 Jahren unterstützen dyrda + partner Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, Schulen und Schulnetzwerke, kommunale Bildungsträger, Schulmanagement und –aufsicht sowie Ministerien. Eine Auswahl von 9 Preisträgern seit 2006, die mit uns gearbeitet haben, finden Sie nachfolgend:
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Pädagogische Diagnostik – die Grundlage zum professionellen Umgang mit Heterogenität

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